Familienpatenschaften – Projekt Känguru

Das Projekt Känguru ist gelebte Nachbarschaft. Im Projekt unterstützen ehrenamtliche Familienpatinnen die Eltern in den ersten 12 Monaten nach der Geburt eines Kindes.

So wie das Känguru seinem Kind Schutz im Beutel bietet, wollen auch wir das Gefühl von Geborgenheit an die Familien und Kinder weitergeben. Känguru ist für die Eltern ein kostenloses Programm, deshalb sind wir auf Spenden angewiesen. Wir hoffen, dass wir beide Projekte sehr lange erhalten und ausbauen können. Am wichtigsten sind die Zeitspenden der Menschen, die Familien unterstützen wollen. Menschen, die Zeit spenden in einer schnellebigen Zeit wie dieser sind ein großes Geschenk. Den Familien wünschen wir den Mut Hilfe anzunehmen, ein schwerer Schritt der sich lohnt!

Känguru – hilft und begleitet

Alles ist neu, Ihr Baby ist da! Und nichts ist mehr so, wie es war!

Vieles ist so, wie man es sich vorgestellt hat, manches aber nicht. Der Schlaf fehlt, das Kind schreit und man weiß nicht warum. Die größeren Kinder fühlen sich vernachlässigt oder sind eifersüchtig. Man kommt nicht mehr zum Einkaufen, ständig fragt man sich: Mache ich alles richtig? Jetzt wäre es schön, wenn jemand einen unterstützen würde! Aus diesem Grund haben wir das Projekt “Känguru“ ins Leben gerufen. Wir wollen Sie unterstützen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wie hilft „Känguru“?

Freiwillige Mitarbeiterinnen kommen zu Ihnen nach Hause und unterstützen Sie in dieser neuen Situation. Der Einsatz ist stundenweise und auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt.

In der Regel können Sie das Angebot in den ersten Lebensmonaten Ihres Babys in Anspruch nehmen.

Welche Aufgaben übernehmen die freiwilligen Mitarbeiterinnen?

Unsere freiwilligen Mitarbeiterinnen sind für Sie erfahrene Ansprechpartnerinnen in Fragen rund ums Baby. Sie übernehmen aber auch stundenweise gern die Betreuung des Babys. Sie gehen beispielsweise mit zum Kinderarzt oder auf den Spielplatz, begleiten Sie beim Einkaufen oder beschäftigen sich mit den Geschwisterkindern. Es geht darum, Sie für eine bestimmte Zeit in Ihren Aufgaben als Eltern zu entlasten.

Wer kann das Angebot in Anspruch nehmen?

Alle Familien mit Baby. Sie können direkt mit dem Projekt “Känguru“ Kontakt aufnehmen. In einem persönlichen Gespräch lernen sie die freiwillige Mitarbeiterin kennen und bei gegenseitiger Sympathie wird der Unterstützungsumfang verabredet.

Was kostet der Einsatz?

Das Angebot ist für die Familien kostenfrei.

Sie möchten das Projekt ”Känguru" durch Ihre Mitarbeit oder eine Spende unterstützen? Dann freuen wir uns  über Ihren Anruf!

Känguru helps Refugees

Hilfe für junge geflüchtete Familien

In den letzten Monaten sind viele Geflüchtete nach Berlin gekommen, darunter auch viele junge Familien. „Känguru helps Refugees“ möchte mit der Hilfe von ehrenamtlichen Familienpatinnen schwangere Geflüchtete und Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren begleiten und unterstützen. Ziel ist, die jeweilige Lebenssituation der geflüchteten Familien zu verbessern und zu einer guten Integration der Kinder und Eltern beizutragen.

Die ehrenamtlichen Familienpatinnen bereichern die Familie um eine wichtige Bezugsperson in einer unsicheren und angespannten Lebenslage und können helfen, die Isolation der Familien aufzulösen und Ressourcen zur Bewältigung der Alltagsprobleme zu stärken. Durch die Begegnung der Ehrenamtlichen und der Geflüchteten wollen wir auch die Willkommenskultur im Bezirk fördern.

Welche Aufgaben übernehmen die ehrenamtlichen Familienpatinnen?

Die ehrenamtlichen Familienpatinnen entlasten diese jungen Familien durch alltagspraktische und bedarfsgerechte Hilfe. Sie begleiten die Familien über einen festgelegten Zeitraum von 6 bis 12 Monaten einmal pro Woche für 3 Stunden. Sie unterstützen zum Beispiel durch Kinderbetreuung, damit Mütter Sprachkursen und Arzttermine wahrnehmen können. Oder sie machen die Eltern mit Angeboten im Bezirk bekannt wie beispielsweise Mutter-Kind-Gruppen.

Ihre Mitarbeit im Projekt

Känguru helps Refugees sucht Ehrenamtliche, die Freude an der Arbeit mit kleinen Kindern und Familien haben und sich gern regelmäßig und verbindlich engagieren wollen. Sie erhalten Weiterbildungen und werden in Ihrem Engagement durch monatliche Teamtreffen und persönliche Gespräche mit der Regionalkoordinatorin unterstützt. Während Ihres Einsatzes sind Sie unfall- und haftpflichtversichert, auch erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung.


„Känguru helps Refugees“ ist in Spandau ein Kooperationsprojekt des Evangelischen Waldkrankenhauses und des Evangelischen Johannesstifts in Spandau sowie des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.

„Känguru helps Refugees“ ist in Reinickendorf ein Kooperationsprojekt des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Reinickendorf sowie des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.


Das Projekt Känguru helps refugees wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfondsdes Bezirks Reinickendorf – eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

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